Ich liebe das Leben.
Meines hat vier Achsen:
meine Liebe für die Kunst,
meine Liebe für uns Menschen.
Meine Liebe für alles was lebt, und –
meine Liebe für meine Arbeit.

Isolde Schlösser

zu meinen Werken
zu meinem Werdegang

Wegbegleiter

„Isolde Schlösser ist eine prägnante, hochsensible Künstlerin. Ihre gemalten Bilder erwachsen aus inneren Bildern und persönlicher Erfahrung. Wachsam, sensibel, ohne Vorurteil zu begegnen, hineinzuspüren ob Pflanze, Landschaft oder Mensch, die Essenz herauszufiltern, darum geht es ihr. Das Heilende in Kreativität, in Form und Farbe, das Einbeziehen von Ausgegrenztem, liegt ihr am Herzen, prägt ihre Arbeit. Arbeit versteht sie als einen Prozess des Besinnens, der Begegnung im zeitlichen Bogen von Lebensgeschichte und Geschichte von Alltag, Kunst, Kultur.“

(Andreas Pfeiffer, Direktor Städtische Museen Heilbronn heute i.R.)

„Isolde Schlösser gab vor Jahren auf die Frage was wesentlich für sie sei die Antwort „Toleranz üben, offen sein, weitersuchen, in Freiheit arbeiten und Aufgaben erfüllen können, gleichgültig ob aufgetragen oder selbstgestellt.“ Ihre Arbeiten zeigen, dass diese Verantwortungsethik für sie programmatisch bleibt und von bedrückender Aktualität durch die Erfahrung, dass die Menschlichkeit unseres Daseins ständiger Gefährdung ausgesetzt ist. Isolde Schlösser hat in der Kunst einen Weg gefunden, ihrer Betroffenheit, die die Betroffenheit vieler ist Ausdruck zu verleihen und somit sich und andrer vom Stigma der Blindheit wenigstens für Augenblicke zu befreien.“

( Sabine Leutheusser-Holz, Landesmuseum Stuttgart)